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Il gatto Franz e la zucca parlante

Es war einmal ein kleiner Kürbis, der auf einem Kürbisfeld lebte und eine besondere Gabe hatte: Er konnte sprechen! Leider hatte er keinen Mund. Aber eines Tages spazierte Kater Franz genau auf diesem Feld…

Autorin: Karin

franz zucca icon • Il gatto Franz e la zucca parlante

Il gatto Franz e la zucca parlante

C’era una volta una piccola zucca che viveva insieme alle sue compagne in un grande campo di zucche nelle campagne vicino a un paesino. Questa piccola zucca era molto speciale: aveva il dono di parlare! 

Purtroppo però non aveva la bocca, per questo poteva solo bisbigliare tra sé e sé. Nessuno la sentiva ed era davvero un peccato, perché era una zucca molto spiritosa.

Il pomeriggio del 31 ottobre il gatto Franz ha deciso di fare una passeggiata proprio in questo campo. Siccome i gatti hanno un ottimo udito, Franz ha sentito che nel campo qualcuno borbottava e si lamentava. 

Ha cercato la fonte del rumore e ha trovato subito la piccola zucca. 
«Zucca, c’è qualche problema? Posso aiutarti?» le ha chiesto Franz.
«Non riesco a parlare… perché.. non ho la bocca» ha bisbigliato la zucca con voce flebile.
«Nessun problema, ti aiuto io.»

E Franz si è messo subito al lavoro. Con tutte le sue forze ha dato una spinta alla zucca ed è riuscito a muoverla, poi l’ha fatta rotolare fino alla soglia di casa. Infine ha miagolato forte per chiamare la sua mamma. Dopo qualche minuto lei ha aperto la porta, ha visto la zucca e si è subito entusiasmata. 
«Franz, ma che bella sorpresa, che zucca carina! Intagliamola subito per Halloween.»

Così ha preso la zucca e l’ha portata in cucina. Ha preso un grande coltello e ha tolto la polpa, poi ha intagliato gli occhi, il naso e infine una grande bocca.

Soddisfatta, la mamma ha portato fuori la zucca e l’ha appoggiata sul muretto vicino al cancello. Era già buio, così ha messo dentro una candela: era proprio una bellissima zucca di Halloween!

La zucca era felicissima: adesso aveva la bocca e poteva finalmente parlare. Ha raccontato del campo di zucche, del vecchio contadino, dei corvi neri… Era una gran chiacchierona! Franz era seduto vicino a lei e la ascoltava affascinato. 

Poi sono arrivati dei bambini per fare dolcetto o scherzetto. La zucca li ha salutati allegramente e ha chiacchierato con loro. La zucca amava raccontare barzellette, per esempio:
“Un fantasma incontra un altro fantasma e dice: «Non mi sento bene, forse sono malato.» E l’altro risponde: «Lo vedo, amico mio, sei bianco come un lenzuolo!*»”

I bambini hanno riso a crepapelle e si sono divertiti molto. Ma era molto strano, perché solo i bambini e gli animali riuscivano a sentire la zucca, gli adulti invece no. Franz ha provato a dirlo alla mamma: Mamma! La zucca parla! Mao mao mao! ma la mamma non si è accorta di niente.

La voce si è sparsa velocemente e i bambini di tutto il paese sono venuti a fare dolcetto o scherzetto a casa di Franz. La mamma e il papà di Franz erano molto sorpresi e sono dovuti andare a comprare nuovi dolcetti perché erano finiti.

Alla fine erano tutti felici e hanno pensato che è stata una serata davvero straordinaria. Soddisfatto, Franz è andato a dormire sul divano e anche la zucca parlante ha chiuso i suoi occhi, felice di aver parlato per tutta la sera.

 

*Italienische Redewendung: essere bianco come un lenzuolo. Wörtlich: weiß wie einen Laken sein. Bedeutung: kreideweiß, sehr blass.  

Übersetzung

Es war einmal ein kleiner Kürbis, der mit seinen Gefährten in einem großen Kürbisfeld auf dem Land in der Nähe eines kleinen Dorfes lebte. Dieser kleine Kürbis war etwas ganz Besonderes: Er hatte die Gabe zu sprechen! 

Leider hatte er keinen Mund, so dass er nur vor sich hin flüstern konnte. Niemand konnte ihn hören, und das war wirklich schade, denn es war ein sehr geistreicher Kürbis.

Am Nachmittag des 31. Oktober entschied sich Kater Franz, einem Spaziergang auf eben diesem Feld zu machen. Da Katzen ein sehr gutes Gehör haben, hörte Franz jemanden auf dem Feld murmeln und sich beschweren. 

Er suchte nach der Quelle des Lärms und fand sofort den kleinen Kürbis. 
«Kürbis, gibt es ein Problem? Kann ich dir helfen?” fragte ihn Franz.
«Ich kann nicht sprechen… weil… ich keinen Mund habe”, flüsterte der Kürbis mit schwacher Stimme.
«Kein Problem, ich helfe dir.»

Und Franz machte sich sofort an die Arbeit. Mit aller Kraft gab er dem Kürbis einen Schubs und schaffte es, ihn zu bewegen, dann rollte er ihn bis vor Türschwelle seines Hauses. Schließlich miaute er lauthals, um seine Mama zu rufen.

Nach einigen Minuten öffnete sie die Tür, sah den Kürbis und war sofort begeistert. 
«Franz, was für eine schöne Überraschung, was für ein hübscher Kürbis! Lass ihn uns gleich für Halloween schnitzen.»

Also nahm sie den Kürbis und brachte ihn in die Küche. Sie nahm ein großes Messer und zog das Fruchtfleisch heraus, dann schnitzte sie die Augen, die Nase und schließlich einen großen Mund heraus. 

Zufrieden trug die Mama den Kürbis nach draußen und stellte ihn auf die Mauer beim Gartentor. Es war bereits dunkel, also stellte sie eine Kerze hinein: Es war wirklich ein wunderschöner Halloween-Kürbis!

Der Kürbis war sehr glücklich: Jetzt hatte er einen Mund und konnte endlich sprechen. Er erzählte vom Kürbisfeld, dem alten Bauern, den schwarzen Krähen… Er war ein große Plaudertasche! Franz saß neben ihm und hörte ihm fasziniert zu. 

Dann kamen einige Kinder für Süßes-oder-Saures vorbei. Der Kürbis begrüßte sie fröhlich und unterhielt sich mit ihnen. Der Kürbis liebte es, Witze zu erzählen, zum Beispiel: 

“Ein Gespenst trifft ein anderes Gespenst und sagt: «Mir geht es nicht gut, vielleicht bin ich krank.» Und das andere antwortet: «Ich sehe es, mein Freund, du bist kreidebleich!»

Die Kinder lachten sich kaputt und unterhielten sich wunderbar. Aber es war sehr merkwürdig, denn nur Kinder und Tiere konnten den Kürbis hören, Erwachsene dagegen nicht. Franz versuchte, es seiner Mama zu sagen: Mama! Der Kürbis spricht! Miau miau miau! Aber Mama hat nichts gemerkt.

Der Gerücht verbreitete sich schnell, und Kinder aus dem ganzen Dorf kamen für Süßes-oder-Saures zu Franz’ Haus. Franz’ Mama und sein Papa waren sehr überrascht und mussten neue Süßigkeiten kaufen, weil sie ausgegangen waren.

Am Ende waren alle glücklich und fanden, dass es ein wirklich außergewöhnlicher Abend war. Zufrieden schlief Franz auf der Couch ein, und selbst der sprechende Kürbis schloss seine Augen, froh, den ganzen Abend geredet zu haben.

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